Dialysezentrum

Im Dialysezentrum werden alle modernen Verfahren der Nierenersatztherapie angeboten und die Patientinnen und Patienten nach ihren individuellen Bedürfnissen ambulant versorgt, z. B. durch
- Hämodialyse
- Hämodiafiltration (online)
- Hämofiltration
- Single-Needle-Dialyse
- High-Flux-Dialyse
- Bicarbonat-Dialyse
- Peritoneal-Dialyse
- Aphereseverfahren
- Heimdialysetraining und Heimdialysebetreuung
- Transplantationsbetreuung
- Ernährungsberatung
- Facharztvisite an jedem Behandlungstag
Personal
- Pflegefachfrau /-mann Nephrologie, examinierte Pflegefachfrau /-mann nach der Richtlinie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie und des Deutschen Zweiges der European Dialysis and Transplant Nurses Association / European Renal Care Association und medizinische Fachangestellte mit Dialysequalifkation.
Verfügbare Infrastruktur
- barrierefreier Zugang und behindertengerechte Ausstattung
- Patienten-WLAN, Satellitenfernsehen, Radio, Kopfhörer, Zeitschriften
- Frühstück oder Mittagsimbiß, Getränke
- deutsche, englische, ungarische und rumänische, serbische und russische Sprache
Das Dialysezentrum wurde 2001 eingerichtet und wird ständig angepasst. Die apparative Ausstattung entspricht dem modernsten Standard. Die Überwachung der Infektionssicherheit erfolgt kontinuierlich durch die Gesundheitsbehörden.
Mit dem Versagen der natürlichen Funktion der Nieren beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Schon mit den ersten Dialysebehandlungen bessert sich das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Appetit und Leistungsfähigkeit kommen zurück und damit auch Lebensmut.
Das Dialyseteam besteht aus Profis, international lebenserfahren, freundlich und vertrauensvoll. Es ist Teil einer Art von Familie, die dreimal in der Woche zusammenkommt. Man isst und trinkt, redet und schweigt, klagt und schimpft, streitet und gibt Rat, ermutigt, tröstet und lobt. Niemand ist in seinem Schicksal allein.
Beim Betreten des Dialysebereichs geht es erstmal zur Waage und es wird gemessen, wieviel Wasser der Körper seit der letzten Behandlung eingelagert hat. Wieder zuviel? Mist! Danach wird die Dialyse berechnet und das Dialysegerät wird individuell programmiert. Es geht zur Umkleide, man findet einen freien Spind und nimmt das Buch und das Lieblingskissen aus dem persönlichen Fach. Dann zum frisch vorbereiteten Behandlungsplatz, Liege oder Bett mit der persönlichen Decke. Dann kommt die Shuntpunktion. Manche machen das lieber selbst, andere brauchen auch mal Ultraschall zur Unterstützung der Punktion.
Manche Sachen darf man wirklich nur während der Dialyse essen und trinken: Aprikosen, Schokolade, Tomatensaft... das gefährliche Kalium wird hier sofort wieder entfernt. Kurzer Genuss ohne Reue, Augenzwinkern, man kennt sich. In 25 Jahren haben wir tausende Menschen behandelt.
Fernseher laufen mit Kopfhörern, man liest oder schlummert oder man schaut einfach durchs Fenster auf die Berge des Lahntals. Zeit für den Körper, Akku aufladen. Dialyse beendet, Punktionsnadel entfernt, gedrückt, verpflastert, noch mal geguckt, blutet es auch nicht? Zur Waage, stimmt das Abschlussgewicht? Ist das Taxi schon da? Schönen Tag! Es gibt ein Leben außerhalb des Dialysezentrums, und das ist lebenswert.
Rhein-Lahn-Dialyse
DR. MED.
VOLKMAR ACHENBACH
DR.-MEDIC (Univ. Neumarkt) CLAUDIO A. GRAUR
Schwerpunktpraxis für Innere Medizin - Nephrologie
Hypertensiologen DHL® - Lipidologie DGFL - Lipid-Liga e. V.
Dialysezentrum - Apheresezentrum
Wipsch 1, 56130 Bad Ems
Telefon (Praxis) 02603 - 50 60 51
Telefon (Dialyse) 02603 - 50 60 52
Telefax 02603 - 50 60 53
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Sprechzeiten
Montag bis Freitag
07:30 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung
