Pressearchiv - Nachrichten und Meinungen
Die Rhein-Lahn-Zeitung veröffentlichte am 12.05.2006: Durch Neuerung in der Paracelsus-Klinik sind
Krankentrasporte zur Wipsch nicht mehr erferderlich - Dialysezimmer soll
Patienten entlasten
Schritt für Schritt wandelt sich die Bad
Emser Paracelsus-Klinik und richtet sich als modernes, leistungsfähiges
Gesundheitszentrum für die Zukunft aus. Die jüngste Veränderung ist die
Einrichtung eines separaten Zimmers für Patienten während der Dialyse. Ein
klinisches Angebot, mit die Belastung der Patienten verringert werden soll.
Dr. Volkmar Achenbach, als niedergelassener Nephrologe, Spezialist für
Nierenerkrankungen, führt in der Intensivstation der Paracelsus-Klinik bereits
Dialysen durch. Die Dialyse ist eine künstliche Blutwäsche, die dazu dient,
Stoffe aus dem Körper zu entfernen.
Beim gesunden Menschen filtern intakte Nieren giftige Stoffwechselprodukte aus
dem Blut Sie werden mit dem Urin ausgeschieden. Bei der Dialyse wird die Arbeit
der Nieren - ganz oder teilweise- von der "künstlichen Niere"
übernommen. Sie leitet das Blut durch eine Membran, in der bestimmte Stoffe in
verschiedenen Dialyseverfahren herausgefiltert werden. Die Dialyse ist mit vier
bis fünf Stunden Behandlungsdauer ein zeitlich sehr langes und auch für die
Patienten und ihre Angehörigen belastender Prozess. Bisher wurden die
Patienten mit ihren chronischen, schicksalhaften Krankheitsverläufen während
eines Krankenhausaufenthaltes zur Blutwäsche in das Dialysezentrum auf der
Wipsch gefahren und nach mehrstündiger Behandlung wieder zurück in die
Paracelsus-Klinik.
Mit der Einrichtung des separaten Zimmers für die Dialysebehandlung entfallen
diese, den Patienten belastenden Fahrten. "Die stationäre medizinische
Versorgung für Bad Ems und drüber hinaus wird so weiter verbessert", sagt
Verwaltungsdirektor Gerd Schneider. Für das Kern-Einzugsgebiet mittlerer
Rhein-Lahn-Kreis und südlicher Westerwaldkreis stimme das Angebot, das
mittlerweile teilweise auch überregionale Bedeutung habe. "Ein wichtiger Schritt,
um Bad Ems weiter zu einem Zentrum für Gesundheit zu entwickeln", sagt der
ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Horst Hohl.
Die Rhein-Lahn-Zeitung veröffentlichte am 10.07.2002:
Frauenunion Rhein-Lahn im Dialysezentrum
Bad Ems
Seit August vergangen Jahres gibt es das Dialysenturm
von Dr. Volmar Achenbach jetzt auf der Wipsch in Bad Ems. Eine Einrichtung mit
15 Dialyseplätzen, die selbst bei Bürgern der Kurstadt bisher weitgebend
unbeachtet blieb. Jetzt besuchten die Frauenunion Rhein-Lahn, zusammen mit dem
Wahlkreiskandidaten der CDU für den Bundestag Dr. Michael Fuchs und MDL Mattias
Lammert, die noch junge Einrichtung. Dr. med. Volkmar Achenbach führte die
Gruppe durch die einzige Einrichtung dieser Art im Rhein-Lahn-Kreis und gab
ausführliche Informationen zur Dialysebehandlung und übe das Angebot der Bad
Emser Einrichtung mit Früherkennung und Prophylaxe. Achenbach erklärte die
unterschiedlichen Behandlungsmethoden wie die Blutwäsche mit der künstlichen
Niere oder die Bauchfelldialyse als optimale Form, bei der der Patient über die
größte Selbständigkeit verfügt und die sogar im Urlaub angewendet werden
kann.